Referenten/-innen und Podiumsgäste 2011


Klaus Bassiner
Leiter der ZDF-Hauptredaktion „Reihen und Serien“ (Vorabend), ZDF, Mainz.

Klaus Bassiner wurde 1955 in Wittstock/Dosse geboren. Er studierte Germanistik, Anglistik und Soziologie an der Universität Freiburg. Nachdem er von 1982 - 85 als Aufnahme- und Produktionsleiter u.a. für den SWF tätig war, begann 1986 Klaus Bassiners Karriere beim ZDF. Hier war er in verschiedenen Bereichen der Hauptredaktion für die Entwicklung und Betreuung von Projekten wie beispielsweise „Der Fall Lucona“ oder „Toto, der Held“ verantwortlich. Als Redaktionsleiter (1991-1994) fiel u. a. der ZDF-Freitagskrimi („Derrick“, „Der Alte“, „Ein Fall für zwei“, „Faust“ u.a.) in seinen Verantwortungsbereich. Seit 1994 ist Klaus Bassiner Leiter der ZDF-Hauptredaktion „Reihen und Serien (Vorabend)“ und somit für verschiedene Serienklassiker („Der Landarzt“, „Forsthaus Falkenau“ u.v.a.) und neuere Formate („Der Bergdoktor“, „Notruf Hafenkante“, „KDD-Kriminaldauerdienst“ u.v.a.) sowie für die gesamte „SOKO Familie“ zuständig. Daneben hat er Eventprogramme und Zwei-/ Mehrteiler sowie Krimireihen wie „Rosa Roth“, „Sperling“, „Unter Verdacht“, „Kommissarin Lucas“ u.a. mitentwickelt und etabliert. Darüber hinaus betreut er die ausländischen Krimiformate des ZDF. Von den von Klaus Bassiner betreuten Projekten wurde u. a. „Sperling und der brennende Arm“ (1999), „Warten ist der Tod“ (2000), „Unter Verdacht – Eine Landpartie“ (2003) und „KDD-Kriminaldauerdienst“ (2007) mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

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Thomas Biehl
Programm Manager Fiction / Redakteur SAT1

1980 – 1984    Schauspielschule Bochum
1984 – 1993    Engagement als Schauspieler an div. Staats- und Stadttheatern
1993 – 2005    selbst. Casting-Director „outcast“, Köln, Besetzung von Film- und
                        Fernsehproduktionen
2004 – 2005    Producer TV-Serie „Verschollen“, Pilot u. 26 Folgen (45’),
                        teamworx für RTL
2005                Regie „Verbotene Liebe“, Grundy UFA für ARD
2006                Storyliner „Schmetterlinge im Bauch“
2007-2008       Entwicklungsproducer bei filmpool /Köln
seit 2009          Programm Manager fiction/Redakteur SAT1

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Dr. Fred Breinersdorfer
Drehbuchautor und Rechtsanwalt, Berlin

Der Autor und Filmer Fred Breinersdorfer wurde 1946 in Mannheim geboren, hat in Mainz und Tübingen Jura und Soziologie studiert und über "Gleichheit der Bildungschancen in Deutschland" promoviert. Heute ist er als Autor und Rechtsanwalt gleichermaßen erfolgreich. Er lebt in Berlin und hat zwei Kinder. Fred Breinersdorfer ist jedoch nicht nur als Drehbuchautor tätig, sondern fungierte bei zahlreichen Veröffentlichungen und Filmen selbst als Produzent und Regisseur. Seine Drehbücher und Filme wurden mehrfach für Preise nominiert und unter anderem mit dem Adolf Grimme Preis, dem Deutschen Filmpreis und dem ver.di Fernsehpreis ausgezeichnet. Für den Academy Award ® (Oscar) 2006 war "Sophie Scholl - die letzten Tage" in der Kategorie "Foreign Language Film" nominiert.

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Shaun Day
Chief Economist, BBC, London

Shaun Day is working at its heart to develop the economic foundations of the BBC’s policy and strategy initiatives. He has been involved in the development and the application of the BBC’s fair trading regime and its public value initiative. Shaun has worked on a number of public value tests for new BBC services an non-services, including BBC Jam, local video and Project Canvas (now YouView). Shaun has also produced reports on the economic impact of the BBC on the UK economy and is currently exploring the impact of the BBC on the growth of the digital and creative sectors.

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  Prof. Dr. Marion Esch
Projektleitung MINTiFF, TU Berlin

Prof. Dr. Marion Esch studierte Medienwissenschaften, Politologie und Erziehungswissenschaften an der Technischen Universität Berlin und promovierte dort am Institut für Medienwissenschaften. Von 1996 bis 2002 war sie wissenschaftliche Leiterin und von 2003-2005 im Vorstand der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e. V. (EAF) tätig. Seit 2002 ist sie Hochschulassistentin am Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF). In dieser Funktion arbeitet sie an Fragen des Gender Mainstreaming im Qualitätsmanagement technischer Hochschulen und ist zugleich wissenschaftliche Leiterin der Femtec und des Femtec-Network, einer in Deutschland bisher einzigartigen Private-Public-Partnership-Initiative von führenden Technologieunternehmen und technischen Universitäten, die sich zum Ziel gesetzt haben, mehr junge Frauen für naturwissenschaftlich-technische Studiengänge zu gewinnen und neue Formen der Ausbildungszusammenarbeit an der Schnittstelle von Industrie und Universitäten zu entwickeln. Zudem war sie von 2006 bis 2007 Projektleiterin des von der EU-Kommission geförderten EuroWistdom-Projektes, das zum Ziel hatte, erfahrene Drehbuchautoren/-innen zu inspirieren, Themen aus Naturwissenschaft und Technik aufzugreifen und attraktive Berufrollenvorbilder für jungen Frauen zu kreieren. Seit Dezember 2007 leitet Marion Esch das Projekt MINTiFF.

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  Jochen K. Franke
Chefdramaturg und Producer, Leipzig

Jochen K. Franke, Jahrgang 66, ging Anfang der 90er aus dem Westfälischen nach Berlin, wo er an der Humboldt-Universität das Studium der Theaterwissenschaft aufnahm. 1994/95 gehörte er zum ersten Jahrgang einer interdiszisplinären Aus-und Weiterbildung für Drehbuchautoren, die heute unter dem Dach der „internationalen filmschule köln“ stattfindet. Ab 1997 arbeitete Franke für viele verschiedene tägliche und wöchentliche Serienformate als Autor und Editor. 2008 ereilte ihn der Ruf der „saxonia media Filmproduktion“ aus Leipzig, wo er für die erfolgreiche Krankenhausserie „In aller Freundschaft“ (ARD/degeto) zunächst als Chefdramaturg, seit 2009 als Producer tätig ist. Jochen K. Franke hat in dieser Zeit rund 100 der bis heute 530 ausgestrahlten Folgen mitentwickelt.

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Dr. Sandro Gaycken
Technik- und Sicherheitsforscher, Freie Universität Berlin

Dr. Sando Gaycken ist seit Oktober 2010 Technik- und Sicherheitsforscher an der Freien Universität Berlin, Institut für Informatik, AG Sichere Identität. Davor war er 2008 bis 2010 am Institut für Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie der Universität Stuttgart und 2005 bis 2008 zur Promotion in Wissenschafts- und Technikforschung mit Promotionsstipendium der DFG am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Bielefeld. Schwerpunkte der Forschung sind Cyberwar, Cybercrime, Cybersecurity, Sicherheitspolitik und Informationstechnik, gesellschaftliche und ethische Folgen IT-gestützter Sicherheitstechnik, systemische Zusammenhänge von Technik und Politik sowie zwischen Technik und Krieg, Überwachung und Datenschutz sowie die Trade-Off-Beziehung zwischen Freiheit und Sicherheit. Neben seiner Forschung berät Sandro Gaycken verschiedene Sicherheitsinstitutionen im In- und Ausland, politische Gremien auf Bundes- und EU-Ebene sowie diverse wirtschaftliche Unternehmen.

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Dr. Ulrike Gutheil
Kanzlerin der TU-Berlin

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften arbeitete Dr. Ulrike Gutheil als Richterin auf Probe, anschließend als Sachgebietsleiterin in der Rechtsabteilung der Max-Planck-Gesellschaft in München und von 1992 bis 1998 dort als Institutsbetreuerin. Gleichzeitig war sie als Rechtsanwältin tätig. Von 1999 bis 2004 fungierte sie als Kanzlerin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Seit Oktober 2004 ist Dr. Ulrike Gutheil Kanzlerin der TU Berlin und damit Mitglied des Präsidiums der Universität. Sie ist Leiterin der Zentralen Universitätsverwaltung, Beauftragte für den Haushalt und als Chief Information Officer (CIO) zuständig für den Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie. Im Jahr 2006 wurde Dr. Ulrike Gutheil zur 1. Stellvertretenden Bundessprecherin der Kanzlerinnen und Kanzler der Universitäten Deutschlands gewählt. Darüber hinaus ist sie in diversen Beiräten, Kommissionen und Aufsichtsräten tätig, unter anderem bei der femtec GmbH, im Studentenwerk Berlin und im Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) Berlin. Im März 2010 wurde Dr. Ulrike Gutheil mit dem Preis "Frau in Verantwortung" ausgezeichnet.

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  Christina Hadulla-Kuhlmann
Ministerialrätin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn

Christina Hadulla-Kuhlmann studierte Jura in Bochum und Münster und arbeitete zunächst als Anwältin und Verbandsjuristin. Ab 1992 war sie im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zunächst als stellvertretende Leiterin des Justiziariats und nachfolgend in gleicher Funktion des Personalreferats tätig. Seit 2001 leitet sie das Referat 124 „Chancengerechtigkeit in Bildung und Forschung“ im BMBF und entwickelt für diesen Aufgabenbereich Förderprogramme und Handlungsinstrumente mit dem Ziel, die Partizipation von Frauen in Wissenschaft und Forschung zu erhöhen und ihre Anzahl an Gestaltungspositionen in diesem Feld zu steigern. Sie ist seitens des Bundes Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Chancengerechtigkeit in Wissenschaft und Forschung“ der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) und Vertreterin der Bundesregierung in der „Helsinkigruppe“ der EU- Kommission, Generaldirektion Forschung. Sie lebt in Bonn und hat 3 Kinder.

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  Brigitte Kohnert
Redakteurin, RTL Television, Köln

Geboren 1962 in Düsseldorf absolvierte Brigitte Kohnert nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung zur Verlagskauffrau und arbeitete dann von 1983 bis 1985 als Redaktionssekretärin bei der „Rheinischen Post“. Anschließend studierte sie Journalistik an der Katholischen Universität Eichstätt, ging zwischendurch für ein Jahr nach Los Angeles und schloss ihr Studium 1990 mit dem Diplom ab. Seit 1991 arbeitet Brigitte Kohnert bei RTL Television in Köln und ist dort für Produktionen wie POST MORTEM, BALKO, DOPPELTER EINSATZ sowie Serienpilotierungen wie SPURLOS, ENTFÜHRT und DER CLAN verantwortlich.

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Katherine Lingenfelter
Writer and Supervising Producer "House, MD", Los Angeles

Kath Lingenfelter is a writer and Supervising Producer on the award-winning and globally syndicated medical show “House, M.D.”. Through her work on the show, and her relationship with The Science and Entertainment Exchange (a division of the National Academy of Sciences), she has met and worked with top scientists in their fields, ranging from engineers at the Jet Propulsion Laboratory to neurologists at Stanford, allowing her to fully indulge her inner science nerd.  She most recently spoke on the challenges of good science on television at the American Chemistry Society’s 2011 national meeting.  Her past TV writing credits include the science fiction series “Caprica”, the domestic terrorism series “Sleeper Cell”, and ABC’s technicolor fantasy “Pushing Daisies”.  She lives in Los Angeles, California."

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Dr.-Ing. Bertram Nickolay
Leiter der Abteilung Sicherheitstechnolgie, Fraunhofer Gesellschaft IPK, Berlin

Dr.-Ing. Bertram Nickolay wurde in Wadern (Saarland) geboren. Er studierte zunächst Nachrichtentechnik an der Fachhochschule des Saarlandes (Dipl.-Ing. FH), anschließend an der TU Berlin Elektrotechnik (Regelungstechnik und Prozessautomatisierung, Dipl. Ing.) 1990 schloss er im Fachbereich Maschinenbau der TU Berlin seine Doktorarbeit ab. 1981 wurde er am Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK wissenschaftlicher Mitarbeiter und leitet seit 1990 die von ihm initiierte Abteilung Mustererkennung, die seit dem Jahr 2000 unter dem Namen Sicherheitstechnik fungiert. 1992 erhielt er den Joseph-von-Fraunhofer-Preis für seine Arbeiten zu lernfähigen Bildauswertungssystemen.Dr. Nickolay ist Herausgeber und Autor von Fachbüchern und wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu den Themen Bildverarbeitung und Mustererkennung. Zeitweise übernahm er das Lektorat von Fachzeitschriften im Bereich der Sensortechnik und der Mustererkennung und ist zudem Initiator von internationalen Workshops und wissenschaftlichen Kongressen. Weltweite Popularität erlangte Dr. Nickolay durch seine Arbeiten zur automatisierten virtuellen Rekonstruktion zerstörter Dokumente. Aufgrund seiner Idee und Initiative wird das Projekt zur computergestützten Rekonstruktion der zerstörten Stasi-Akten (das „größte Puzzle der Welt“) umgesetzt.Ehrenamtlich engagiert sich Dr. Nickolay im kulturellen und gesellschaftlichen Bereich, wobei er Veranstaltungen zum interkulturellen Austausch koordiniert. Er ist der Initiator und Mitherausgeber einer umfassenden Anthologie zur Jiddischen Musik („Sol sajn – Jiddische Musik in Deutschland und ihre Einflüsse seit 1945“), die 2010 mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde.

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Prof. Dr. Sidney Perkowitz
Charles Howard Candler Professor of Physics at Emory University , Atlanta

Sidney Perkowitz was born in New York and earned his physics doctorate at the University of Pennsylvania . After a successful externally funded research career at Emory University that produced over 100 scientific papers and books, he turned to presenting science for non-scientists through the popular science books Empire of Light, Universal Foam, Digital People, Hollywood Science, and his latest Slow Light; numerous newspaper and magazine articles; theatrical works; and a screenplay. He has appeared on CNN, National Public Radio, the BBC and other outlets; he frequently talks about topics such as science in film and science and culture at venues like NASA, Microsoft, and the American Museum of Natural History; and he blogs about science for the U. S. National Academies of Science at http://www.scienceandentertainmentexchange.org/blog. He is a Fellow of the American Association for the Advancement of Science.

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Steffen Rühl
Steffen Rühl, Geschäftsführer und Gründer, yasni GmbH, Frankfurt am Main

Steffen Rühl ist der leitende Geschäftsführer sowie Mitbegründer der 2007 gestarteten yasni GmbH. Die yasni GmbH betreibt die mit über 50 Millionen Zugriffen im Monat weltweit meistgenutzte echte Personensuchmaschine im Netz. Nach seinem Studium der Wirtschaftsinformatik in Leipzig arbeitete Steffen Rühl zunächst für namhafte Konsumgütermarken in internationalen Network-Agenturen, bevor er als Marketingleiter zum Adserving-Anbieter adtech AG wechselte. Im Anschluss entwickelte er sich über mehrere Jahre hinweg zum Experten in den Bereichen Personal und Internet, wobei er hochrangige Führungspositionen besetzte, beispielsweise als Head of Product Affairs bei jobpilot.de (jetzt Monster) oder auch als Leiter Marketing & Produktmanagement bei JobScout24.

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Prof. Dr. Jürgen R. Schäfer
Stiftungsprofessor für Präventive Kardiologie, Philipps-Universität Marburg

Der Kardiologe Prof. Dr. Jürgen R. Schäfer studierte Biochemie in Tübingen und Medizin in Marburg und Frankfurt. Nach seiner Promotion ging er für vier Jahre an das National Heart, Lung, Blood Institute (NHLBI) des National Institutes of Health (NIH) in Bethesda, MD, USA. Zurück in Deutschland habilitierte er sich in Marburg, bildete sich zum Internisten weiter und erwarb die Zusatzqualifikationen Intensivmedizin, Endokrinologie und Diabetologie sowie Kardiologie. Sein wissenschaftliches Interesse gilt der Verhinderung von Herzinfarkten, seine Forschungsprojekte werden unter anderem durch DFG und NGFN gefördert. Seit 2005 hat Jürgen Schäfer die Stiftungsprofessur für Präventive Kardiologie auf Lebenszeit inne. Von 2006 bis 2009 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Atheroskleroseforschung (DGAF), deren Vizepräsident er weiterhin ist. Im Bereich Lehre ist Jürgen Schäfer Mitglied im Vorstand des Lenkungsausschusses des im Aufbau befindlichen „Dr. Pohl Zentrums für Medizinische Lehre“ in Marburg. Als Verantwortlicher für die Ausbildung der Studierenden im dritten klinischen Studienjahr im Fach Innere Medizin führte er eine Reihe innovativer Veranstaltungen ein, etwa „Learning before disco“, „Meet the clinical director“ sowie im Jahr 2008 das Seminar „Dr. House, oder: hätten wir den Patienten in Marburg auch geheilt?“. Für seine Verdienste in diesem Bereich wurde Jürgen Schäfer im Jahr 2010 der „Ars Legendi-Preis für Exzellente Lehre in der Medizin“ durch den Stifterverband und den Medizinischen Fakultätentag verliehen.

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Dr. Ulrich Spies
Leiter des Referats für die Organisation und Entwicklung des Adolf-Grimme-Preises, Marl

Dr. Ulrich Spies (63), geboren in Siegen-Weidenau und aufgewachsen in Marl, studierte nach dem Abitur (1967) am Marler Albert-Schweitzer-Gymnasium an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main sowie der Georg August-Universität Göttingen Jura und Sozialwissenschaften mit dem Abschluss Diplom-Sozialwirt. Er nutzte das anschließende Stipendium am Institut für Management und Verwaltung beim Wissenschaftszentrum Berlin (1976-78) zum Verfassen und Veröffentlichen seiner Dissertation „Ausländerpolitik und Integration“, für die er 1982 zum Dr. rer.pol. an der FU Berlin promoviert wurde. Nach anfänglicher beruflicher Tätigkeit als Sozialwissenschaftler und Geschäftsführer (1978-81) der INTERSOFO (Gesellschaft für interdisziplinäre Sozialforschung mbH, Berlin) übernahm er im Oktober 1981 in der Leitung des in Marl ansässigen Adolf-Grimme-Instituts das Referat für die Organisation und Entwicklung des Adolf-Grimme-Preises, der - vom Deutschen Volkshochschul-Verband 1961 gestiftet - seit 1964 in Marl vergeben wird. Er ist Mitinitiator des 1995 gegründeten Internationalen Kinder- und Jugend- Filmfests in Marl, ständiger Jury-Vorsitzender des 2005 ins Leben gerufenen Drehbuchpreises beim Internationalen Filmfest Emden/Norderney und Mitglied im Kuratorium der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF), Berlin.

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Lars Stevenson
Geschäftsführer der Human Machine Intelligence GmbH, Heidelberg

Lars Stevenson, Jahrgang 1970, gründete bereits während seiner Schulzeit im Jahr 1985 mit der Eurosoft GbR eine eigene Firma, in der er Lernsoftware für Commodore Amiga und PC entwickelte und programmierte. Nach seinem Abitur folgte dann die Gründung der Cat Systemhaus GmbH. Von 1990 bis 2000 entwickelte Lars Stevenson hier E-Commerce Lösungen inkl. Anfertigung der zugehörigen Hardware und war anschließend von 2001 bis 2003 als Interims-Manager und Consultant Voice Business tätig. Im Jahr 2004 war er Mitbegründer der VoiceWebOne AG, einem klassischen IVR-Systemhaus mit eigener Auskunft (11885), wo er bis zum Jahr 2007 tätig war. Im Jahr 2008 schließlich folgte die Gründung der Human Machine Intelligence GmbH, der Lars Stevenson bis heute als Geschäftsführer vorsteht. Im März 2011 gewann das Unternehmen mit dem renommierten „Deutschen Innovationspreis“ in der Kategorie Start-up-Unternehmen den dritten Technologiepreis in Jahresfolge.

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Cafer Tosun
Senior Vice President SAP, Walldorf / Leiter SAP Innovationszentrum, Potsdam

Cafer Tosun, SVP, ist Leiter des neuen SAP Innovation Center in Potsdam. Zugleich ist er zuständig für die gemeinsamen Projekte mit dem Hasso Plattner Institute. Er ist seit 1993 bei SAP, hatte verschiedene Rollen in der Beratung und Entwicklung inne, und war 8 Jahre bei SAPLabs in Palo Alto, Silicon Valley tätig. Cafer Tosun hat Informatik studiert und ist zertifizierter Projekt Manager der Universität Stanford.

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Petra K. Zellhuber-Vogel
Vorsitzende des ARD-Programmbeirats, München

Petra K. Zellhuber-Vogel, Diplom-Pädagogin, zus. Hochschulabschluss in Biologie und Mathematik, selbständig tätig in Beratung, Supervision und Coaching, Lehrbeauftragte an der Universität Tübingen, Vorsitzende der medienpolitischen Kommission des KDFB, Mitglied im SWR-Rundfunkrat, Vorsitzende des ARD-Programmbeirats.

 

Moderatoren


Dr. Christian Stöcker
Leiter des Ressorts Netzwelt bei SPIEGEL ONLINE

Dr. Christian Stöcker ist in Würzburg geboren und aufgewachsen, studierte Psychologie in Würzburg und Bristol und promovierte 2003 in kognitiver Psychologie. Während des Studiums arbeitete er frei für diverse Medien, darunter die “Main Post” und das Bayerische Fernsehen. In München studierte er anschließend an der bayerischen Theaterakademie Kulturkritik und schrieb parallel unter anderem für die “Süddeutsche Zeitung”, “Die Zeit” und SPIEGEL ONLINE. Seit Februar 2005 ist er Mitglied der Redaktion von SPIEGEL ONLINE. Er schrieb zunächst primär für die Ressorts Wissenschaft und Netzwelt. Von Januar 2009 bis Januar 2011 war er stellvertretender Ressortleiter Netzwelt. Im Sommer 2011 erscheint sein neues Buch über die Geschichte der digitalen Revolution. Er lehrt, moderiert und hält gelegentlich Vorträge. Stöcker ist Mitglied der Jurys des Deutschen Computerspielpreises und des Deutschen Entwicklerpreises. Im September 2010 wurde er von der Deutschen Gesellschaft für Psychologie mit deren Preis für Wissenschaftspublizistik ausgezeichnet.

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Torsten Zarges
Korrespondent des „kressreport“, Köln

Torsten Zarges berichtet seit 1998 als Korrespondent für den Medien-Branchendienst „kressreport“ aus Köln. Seit 2004 ist er Inhaber der Agentur Zarges|creative talent connection. Nach seinem Berufseinstieg bei der „Westfälischen Rundschau“ in Dortmund studierte er Journalistik und Politikwissenschaften, volontierte beim Westdeutschen Rundfunk Köln und arbeitete anschließend für verschiedene Fernseh- und Hörfunkredaktionen des WDR, u.a. als Producer der TV-Unterhaltungsshow „Hollymünd“. Daneben schrieb er für das Medienressort des Nachrichtenmagazins „Focus“ und war Co-Autor der Fachbücher „Die Alpha-Journalisten – Deutschlands Wortführer im Porträt“ (Herbert von Halem Verlag 2007) und „Wer beherrscht die Medien? – Die 50 größten Medienkonzerne der Welt“ (Verlag C.H. Beck 1997). Seit 2004 wirkt er regelmäßig in den Jurys und Nominierungskommissionen des Adolf Grimme Preises mit. Von 2000 bis 2006 war er Präsident der Presse-Jury des internationalen Fernsehfestivals Rose d’Or. Seit 2011 ist er Jurymitglied des Deutschen Comedypreises.

Hintergrundinformationen

Vortragsmitschnitte der
1. MINTiFF-Konferenz

Vortragsmitschnitte der
2. MINTiFF-Konferenz